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Foto: Schneeunabhängige Postschlittenfahrt
Mit dem Postschlitten durch den Tharandter Wald
1938 ließ die Deutsche Reichspost in Bautzen neue Postkutschen bauen, um sie in 25 deutschen Kurorten für touristische Postkutschenfahrten einzusetzen.
Da die großen, vierspännigen Postkutschen im Gebirge im Winter nicht eingesetzt werden konnten, schaffte die Deutsche Reichspost 1938-39 nur in Sachsen "Pferdepersonenpostschlitten" an.
Es ist im Erzgebirge, in Eibenstock, Radiumbad Oberschlema und Kurort Oberwiesenthal, sowie im vogtländischen Bad Elster je ein Postschlitten unterschiedlicher Bauart nachweisbar, der zweispännig, mit Schellengeläut mehrmals wöchentlich für Tages- und Halbtagsfahrten eingesetzt wurde.
Die gelben, offenen Postschlitten mit Platz für bis zu 8 Fahrgäste sowie den Postillion wurden in Zwickau gebaut.
Der erste Postschlitten fuhr am 1. Januar 1939 in Eibenstock mit Posthornsignalen zu einer Tagestour über den Erzgebirgskamm. Der Postillion war dabei mit Kutschermantel, Pelzumhang und Pelzmütze bekleidet. Im zweiten Weltkrieg stellte man die Postkutschen- und Postschlittenfahrten wieder ein. Die originalen Postschlitten als sächsische Einmaligkeit sind nicht mehr vorhanden.
Der 1. Sächsische Postkutschenverein e. V. freut sich daher besonders seit dem 09.12.2007 Fahrten mit einem Postschlitten im Stil der Deutschen Reichspost anbieten zu können.
Er wird schneeunabhängig vom Gasthaus & Pension "Waldhof zu Grillenburg" aus für stündliche Rundfahrten auf den Kutschwegen im Tharandter Wald eingesetzt.
Die Plateaulage des Tharandter Waldes, zwischen Dresden und der Bergstadt Freiberg, als nordöstlichster Ausläufer des Erzgebirges ist dafür besonders gut geeignet.
Leistungen:
Termine:
- Auf Anfrage von November bis März
Preis:
Information, Buchung und Gutscheine:
Waldhof zu Grillenburg
1.Sächsischer Postkutschenverein e.V.
Hauptstr. 18
01737 Grillenburg
Tel.: 035202/ 42 77
Fax: 035202/ 42 77
waldhofzugrillenburg@yahoo.de
www.waldhofzugrillenburg.de
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