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 Porzellan-Manufaktur Meissen
Fotos: Peter Garten und Porzellan-Maufaktur Meissen
Europas erstes Porzellan - Zu Besuch bei den gekreuzten Blauen Schwertern

August der Starke wollte Gold und bekam "Weißes Gold"

So lautet die Geschichte:

August der Starke, Kurfürst von Sachsen und König von Polen, lässt den vermeintlichen Goldmacher und aus Berlin geflohenen Apothekergehilfen Johann Friedrich Böttger in Gewahrsam nehmen und in seine Residenzstadt Dresden bringen. Anfang des 18. Jahrhunderts wird Böttger dann auch in der Meißener Albrechtsburg arrestiert, wo er zunächst als Goldmacher experimentiert.


1707 begann man dann jedoch auch in Meißen mit den Forschungen, das Herstellungsgeheimnis des Porzellans zu entschlüsseln. Beteiligt waren Johann Friedrich Böttger, Ehrenfried Walther von Tschirnhaus, der Freiberger Bergrat Gottfried Pabst von Ohain und weitere fachkundige Berg- und Hüttenleute. Auftraggeber war August der Starke, Kurfürst von Sachsen und König von Polen.


Die Arbeiten führten zum Erfolg. 1708 gelingt unter Führung von Johann Friedrich Böttger erstmals die Herstellung des weißen Porzellans. Europas Erstes Porzellan war geboren. 


Im Sommer 1710 wurde schließlich in der damals leer stehenden
Albrechtsburg Meissen eine Produktionsstätte eingerichtet, genauer gesagt: die Königlich-Polnische-Kurfürstlich-Sächsische Porzellan-Manufaktur. 1864 zog die Manufaktur in ein neues Gebäude ins Meißner Triebischtal. Im Januar 1916 eröffneten Museum und Schauhalle. Seit 1991 spricht man von der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen GmbH.

 

 

 


So nahm die Geschichte des europäischen Porzellans im Jahr 1710 ihren Anfang. Im Jahr 2010 feierten wir die Gründung der Porzallan-Manufaktur Meissen und ihr 300 jähriges Bestehen mit zahlreichen Jubiläumsausstellungen, Festveranstaltungen und touristischen Angeboten.




Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen heute:

Die Schauhalle, das Porzellanmuseum der Manufaktur, reflektiert die Herstellung des "Weißen Goldes" von den Anfängen bis zu aktuellen Anwendungsgebieten.

Das Spüren der Arbeitsatmosphäre, das Sehen der kunsthandwerklichen Meisterschaft und das Genießen von Tisch- und Tafelkultur werden für Besucher hier zum unvergesslichen Erlebnis.



Albrechtsburg Meissen heute:

Die spätgotische  Albrechtsburg Meissen, die sich über dem malerischen Elbtal erhebt, ist heute ein Museum und beherbergt unter anderem eine Daueraustellung über die 150-jährige Geschichte des Schlosses als Sitz der ersten europäischen Porzellan-Manufaktur.

Heute ist sie ein Besuchermagnet für Gäste aus aller Welt: Das Meissener Porzellan, die Marke "Gekreuzte Schwerter", ist nicht nur in Vitrinen zu bewundern, sondern man kann auch seine Herstellung in der Schauwerkstatt mitverfolgen. Tatsächlich forschten Anfang des 18.Jh. Johann Friedrich Böttger, Ehrenfried Walther von Tschirnhaus und Andere im Auftrag des sächsischen Kurfürsten August dem Starken - mit Erfolg!

 



Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen GmbH
Talstraße 9
01662 Meißen
Tel.:  0 35 21/ 46 86 00
Fax: 0 35 21/ 46 87 76
info@meissen.com 
www.meissen.de

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