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Strehla - ländliches Kleinod
"Topp-Strehle"
Inmitten idyllischer Elbauen hat sich Strehla seinen ganz besonderen Charme bewahrt - den eines Ackerbürgerstädtchens. Denn nicht nur die Landwirtschaft fand hier goldenen Boden. Auch das Handwerk verhalf Strehla zu Wohlstand und Ansehen. Bis zu zwanzig verschiedene Innungen waren hier vertreten. Besonders das Können der Töpfer war weit über die Grenzen der Region bekannt. So gestaltete der 24-jährige Töpfer Melchior Tatzen für die Strehlaer Kirche 1565 eine Kanzel aus Ton. Diese einzigartige und ungewöhnliche Meisterwerk ist noch heute zu bewundern und hat der Stadt den Namen "Topp-Strehle" eingebracht.
Sehenswürdigkeiten der Stadt
Unübersehbar ist der damalige Wohlstand im gegenwärtigen Ortsbild der Stadt - besonders am Marktplatz mit seinen restaurierten zweigeschossigen Bürgerhäusern und dem Rathaus. Über der Stadt - und schon von weitem zu sehen - liegt das alte Feudalschloss. Ursprünglich von den Slawen als Befestigungsanlage zur Sicherung der Elbe-Furt errichtet, erhielt es sein heutiges Aussehen bereits im 16. Jahrhundert. Und wieder eine historische Besonderheit - das "Trinkstüberl" mit Malereien aus dem Jahre 1532 im Südwestturm, in dem verschiedene Ausstellungen stattfinden.
Die Nixen von Strehla
Hier - an einer der schönsten Elbschleifen Sachsens - lädt der sagenumwobene Nixstein ein, an den Ufern auf die Suche nach den Elbnixen zu gehen, die an dieser Stelle ihre Opfer in den Fluss gezogen haben sollen. Heute führen die kleinen Fabelwesen auf originelle Art zu den historischen Schätzen und Plätzen Strehlas: Wer den Großen und Kleinen Nixpfad benutzt, kann ein Rätsel lösen - Hilfestellung geben die Schilder an den sechs bzw. sieben Stationen. Auf dem Weg an der Elbe kann man auch das Denkmal entdecken, welches an das erste Zusammentreffen sowjetischer und amerikanischer Truppen am 25. April 1945 erinnert.
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